† Buchrezi: Infernale

Ines Caranaubahx | 17 November 2016

Titel: Infernale
Originaltitel: Uninvited
Reihe: Infernale
Autor: Sophie Jordan
Buchart: Gebunden
Genre: Dystopie
Teil:1
Preis: 17,95€
Seiten: 384
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 15.Februar.2016

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Das Buch kam ja schon vor enigen Monaten heraus, und ich wollte es direkt haben. Das Thema fand ich total interessant und auch mal ein Nicht-Fantasy-Buch zu verschlingen hat mir gefallen. Ich kam leider nie dazu, aber als ich dann vor zwei Wochen das dritte Mal gehört habe es wäre "Das Highlight des Jahres" war es mir zu viel und ich habe es kurzerhand einfach bestellt.

Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet.
Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand.
Niemand sagte: Das geht nicht.
Niemand sagte: Mörderin.

Ich mag unser Cover eindeutig mehr als das Original, denn das hat ja echt gar keinen Bezug auf das Buch ^^ so gar nicht. Unsers ist zwar nicht etrem gut aber immerhin gibt es Bezüge auf das Buch, z.B. Das "H" auf dem Hals wird erklärt, wo ich vorher immer dachte "Was soll das bedeuten?" als ich es noch nicht gelesen habe.

Originalcover

Während ich für die Bücher vorher immer etws länger gebraucht habe, ging es bei Infernale sehr zügig. Der Anfang war dabei etwas schwer für mich zu überwinden. Er war nicht schlecht, leider hat er mich überhaupt nicht gefesselt sodass ich am Anfang keinen Drang zum weiterlesen verspürte.

Später änderte sich dies aber enorm! Ich habe in jeder freien Sekunde gelesen weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Das Buch ist generell sehr spannend, da eigentlich immer irgendwas passiert. Daher habe ich es auch sehr schnell durchgehabt.

Der Storyaufbau dabei gefällt mir sehr gut, auch wenn ich mich dauernd aufgeregt habe das die Gesellschaft dort die HTS-Träger (die mit dem Mördergen) so verurteilt. Ich kann ja verstehen das viele Leute Angst verspüren vor diesen Leuten die zu einem großen Prozentsatz gewalttätig sind oder irgendwann werden, aber das selbst Schulen sie rauswerfen für etwas wofür sie nicht mal etwas können fand ich echt krass, oder das sich Freunde so schnell gegen Davy stellten obwohl sie nach dem Test genau die gleiche ist wie vorher.

Der Verlauf der Geschichte gefällt mir sehr gut, obwohl mir oft Charaktere auf den Keks gingen. Ihre beste Freundin, ihre Mutter, ihr Vater, ihr Freund... wirklich alle. Ganz allein ihr Bruder hielt zu ihr was ihm vieeele Sympathiepunkte einbrachte.

Was ich etwas unrealistisch fand, war, das sie immer von Sean gerettet wurde, ein anderer Träger, mit dem sie sich später anfreundet. Da die Träger alle untereinander sehr gewalttätig sind wurde sie öfter mal angegriffen und jedes mal tauchte er auf um sie zu retten, selbst wenn er nicht mal hätte wissen können wo sie ist.

Generell fand ich das Buch sehr gut und den Schreibstil sehr flüssig. Mir gefiel die Geschichte um Davy sehr und auch sie als Charakter gefiel mir sehr gut. Das Buch hat mich leider nicht umgehauen wie viele andere, aber ich finde es ist ein sehr gelungener Beginn einer Buchreihe und macht definitiv Lust auf mehr.

Das Ende gefiel mir auch sehr gut. Und die Danksagung fand ich wirklich toll geschrieben :)

Davy:
Davy gefällt mir als Hauptprota sehr gut. Am Anfang ist sie sehr schüchtern und etwas naiv, hat all das schlechte immer ausgeblendet. Aber später wird sie sehr (willens)stark und ich mag sie immer mehr, da ich mich auch gut in sie hineinversetzen kann.

Mitchell & Mutter:
Mitchell ist Davys großer Bruder und war eigentlich immer das schwarze Schaf der Familie bis Davys Testergebnisse kamen. Ich mochte ihn sehr weil er immer zu ihr hielt und keine Angst vor ihr hatte. Ihre Mutter hingegen fand ich schrecklich. Sie hat immer falsch reagiert und sogar behauptet es wäre nun "eine andere Davy" nur weil sie nun andere Testergebnisse hat.

Zac & Toni:
Zac war eigentlich mit Davy zusammen und Toni war Davys beste Freundin. Ich hatte eigentlich erwartet Zac würde mit ihr Schluss machen und Tonie zu ihr halten, aber es kam dann doch anders. Mittlerweile hasse ich alle beide ^^

Sean & Gil:
Sean ist Davys "neuer". Sozusagen. Sie lernte ihn kennen nachdem sie als Trägerin markiert wurde und zwischen ihnen bildete sich eine zwrte Freundschaft. Leider konnte ich mir Sean nie richtig vorstellen vom aussehen her, sein Charakter gefällt mir aber. Gil ist auch Träger und eigentlich völlig harmlos, ihn habe ich auch sehr schnell ins Herz geschlossen.

(Anmerkung: Bei der Romantik und dem Humor geht es nicht darum wie ich es finde sondern wieviel es davon im Buch gibt - 3/5 Federn bei Humor muss nicht negativ sein, es soll nur zeigen das es kein witziges Buch ist)
Spannung: 4,5/5 Federn
Romantik: 2/5 Federn
Humor: 1/5 Federn
Charaktere: 4/5 Federn
Schreibstil: 4,5/5 Federn
Ende: 4,5/5 Federn
Cover: 3,5/5 Federn

Ich schwanke zwischen 4und 4,5 Federn, vergebe aber 4,5. Alles in allem finde ich nicht dass das Buch nun das Highlight des Jahres ist, aber alles in allem hat es mir sehr gut gefallen und ich warte nun sehnsuchtsvoll auf den nächsten Teil. 

Sophie Jordan wuchs auf einer Farm in Texas auf. Bevor sie das Schreiben zum Beruf machte, arbeitete sie viele Jahre als Englischlehrerin. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin mit ihrer Familie in Houston. Ihre Firelight.Triolgie ist ein interntionaler Bestseller. Infernale ist der erste von zwei Bänden.

1 Kommentar:

  1. Hey :)
    Ich habe deinen Blog gerade entdeckt und bin dir gleich mal gefolgt. Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch mal bei mir vorbei schauen würdest. Infernale habe ich auch gelesen und rezensiert, allerdings hat es von mir nur drei Sterne bekommen.
    Ganz liebe Grüße Melie
    http://melanies-buecherwelt.blogspot.co.at/

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