† Buchrezi: Diamantkrieger Saga - Damirs Schwur

Written on 16 Februar 2017| 2 Liebesbeweise


 
Titel: Diamantkrieger - Damirs Schwur
Reihe: Diamantkriegersaga
Autor: Bettina Belitz
Buchart: Gebunden
Genre: Fantasy
Teil: 1
Preis: 17,99€
Seiten: 448
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 22.Februar.2015



Das Buch ist ein Leseexemplar des Bloggerportals. Danke dafür!

Es war wohl das Cover, das mich zuerst in seinen Bann riss. Danach der Klappentext, der mich spannend drauf machte.


Erwache. Erkenne dich. Nutze deine Fähigkeiten. Kämpfe!
Die 17-jährige Sara hat ihre Seele an die Hydra verkauft – jene düstere Unterwelt, für die sie als Meisterdiebin arbeitet und wertvollen Diamantschmuck aus den Villen der Reichen stiehlt. Was mit den Diamanten geschieht, interessiert Sara nicht – bis der mysteriöse Damir in den Katakomben der Unterwelt auftaucht. Die beinah magische Anziehungskraft zwischen den beiden weckt in Sara übermenschliche Fähigkeiten, von denen sie bisher nichts ahnte. Die Fähigkeiten einer Diamantkriegerin. Ein gefährlicher Wandlungsprozess setzt ein, an dessen Ende Sara sich entscheiden muss, auf welcher Seite sie steht: auf der des Lichts oder des Schattens.

 
Das Cover ist ja mal sooo schön! Erst das große Format, dann diese Farben, dann diese Triangle-Formen und diese glänzende Universum-Optik. Wirklich schön!

 
Das erste, was ich mir zu diesem Buch einfällt, ist wohl, wie langweilig es ist. Im Ernst, ich habe Juni letzten Jahres begonnen das Buch zu lesen. Immer nur ein bisschen und mit furchtbar vielen Unterbrechungen weil es mich nicht fesselte und ich kaum Interesse daran hatte weiterzulesen.
Nun wollte ich es aber endlich beenden also habe ich es durchgezogen. Leider stieg die Spannung nicht. 

Die Charaktere an sich gefallen mir wirklich, wirklich gut. Sie sind gut ausgearbeitet, auch wenn man fast nur Zeit mit der Hauptprota verbringt, da die anderen Protagonisten kaum auftauchen.

Was mich wohl am meisten störte waren fehlende unerwartete Ereignisse. Ich wusste schon bevor ich das Buch aufschlug was passieren würde, nach den ersten 100 Seiten sowieso, weil man es sich ziemlich einfach zusammenreimen kann durch Titel und Klappentext. Trotz alldem muss man erst 400 Seiten lesen bevor es auch die Protagonistin erfährt und selbst da passiert nicht wirklich was, was das Buch einfach verdammt langatmig machte.
Die ganze Zeit ist es also im Grunde nur ein Hin und Her und Gehimnismacherei von Sachen die man schon weiß, und das Warten auf irgendwelche Spannungsbögen die nicht aufkommen. Es passieren zwar einige Dinge aber viele davon sind nicht Storyrelevant. Ich hätte mir gewünscht dass das Buch kürzer ist und die Protagonistin eher das ach so große Geheimnis erfährt und es dann endlich losgeht. Aber sie erfährt es erst am Ende und groß passieren tut auch nichts.

Sara:
Sara mochte ich an sich echt sehr gerne, sie ist stark und ein sehr gut ausgearbeiteter Charakter mit dem man mitfühlen und dessen Gedankengänge man einfach folgen kann.

Damir:
Damit ist ein sehr interessanter Charakter der aber etwas zu wenig auftaucht dafür das er im Titel erwähnt wird, was ich schade fand. Da hätte man eindeutig mehr rausholen können.

 
Spannung: 1/5 Federn
Charaktere: 3.5/5 Federn
Schreibstil: 2,5/5 Federn
Anfang: 1/5 Federn
Danach: 2/5 Federn
Ende: 3/5 Federn
Cover: 5/5 Federn


Ich finde aus dem Buch hätte man sehr viel mehr machen können. Zusammengefasst fand ich es leider wirklich sehr langweilig. Hin und wieder kam zwar Spannung auf aber diese Szenen waren alle nicht Verlaufsrelevant. Ich hätte es toll gefunden hätte die Prota eher erfahren was man als Leser schon fast von Beginn an wusste, und nicht erst am Ende. Das Buch wäre eindeutig besser gewesen, hätte ich es in einem Rutsch gelesen, aber durch den wenigen Spannungsbogen und das warten auf Geschehnisse kam kaum Lust auf weiterzulesen.



Bettina Belitz (*1973) wusste schon früh, wo die berufliche Reise hingehen würde: Weil sie, wie sie sagt, „in die Magie der Buchstaben“ verliebt war, kam nur ein Studium der Literatur- und Medienwissenschaft in Frage. Anschließend schlug sie die Journalistenlaufbahn ein, wurde Redakteurin bei „Die Rheinpfalz“. Nebenbei arbeitete sie frei für verschiedene Medien und schrieb – zur Entspannung – Fantasygeschichten, die sie auszugsweise in ihrem Blog veröffentlichte. Dort blieben sie nicht lange unentdeckt: Eine Literaturagentin wurde auf die Texte aufmerksam, und im Handumdrehen entstand das erste Buch („Splitterherz“), dem schnell weitere folgen sollten. Die gebürtige Heidelbergerin lebt mit ihrem Sohn in einem Dorf im Westerwald.
~Website~

Kommentare:

  1. Schade irgendwann. Ich fand ursprünglich mal, dass das Buch eigentlich ganz interessant klingt und fand auch die Leseprobe gar nicht so schlecht, aber seitdem habe ich ein paar eher durchmischte Rezensionen gelesen, deren Krönung jetzt deine ist. Was irgendwie schade ist, gerade weil das Grundkonzept gar nicht so schlecht klingt. Aber da gibt es dann einfach Bücher, in die ich meine Zeit dann lieber investiere. :x

    Liebe Grüße ♥

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    1. Ich denke so nach und nach und umso mehr man davon liest geht es irgendwann. Ich hatte ja verdammt viele Unterbrechungen aber dann wollte ich es einfach hinter mir haben und habe die anderen 200 Seiten an einem Abend durchgelesen damit ich es endlich hinter mir habe. Wirklich spannend war es aber leider echt nicht. Das Grundprinzip IST ja auch sehr spannend - aber die Hauptprota erfährt das ganze wirklich erst die letzten paar Seiten! Und das ist einfach öde, da die ganze Story erst in Teil 2 beginnt. Ich denke Teil 2 wird da dann auch wieder direkt sehr viel besser. Du kennst doch bestimmt diese Trilogien wo der 2. Band etwas langweiliger ist weil er eher ein erklärender Lückenfüller ist, oder? So war es auch hier, nur was es eben der erste Teil, und dann noch mal doppelt so langweilig ^^

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