† Buchrezi: City of Bones

Ines Caranaubahx | 21 September 2017

 
Titel: City of Bones
Originaltitel: City of Bones
Reihe: Chroniken der Unterwelt
Autor: Cassandra Clare
Buchart: Gebunden
Genre: Fantasy
Teil: 1
Preis:17,99€
Seiten: 504
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: 2007

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Schon super, super lange wollte ich diese sagenumwogene Reihe in meinem Regal stehen haben, die gefühlt jeder außer mir schon gelesen hat und die so toll sein soll. Irgendwann konnte ich die ganze Reihe dann günstig - und wie neu - ergattern. Zwar dauerte es nun etwas länger bis ich zum lesen kam... doch was wäre ein besserer Grund es jetzt zu tun, bevor ich ein Meet & Greet mit Cassandra Clare auf der FBM habe?


Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten findet, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

 
Die Cover sind schon sehr auffällig und leicht erkennbar - mittlerweile weiß man fast sofort welches Buch dieses Buch ist, ohne den Titel zu lesen. Ich finde es jetzt nicht so besonders, aber es passt ganz gut und ich finde es in Ordnung.

 
Was soll ich sagen? Mir gefällt's.
Jaaaa, eigentlich wollte ich mich weigern. Nach den ganzen Kreisch-Stimmen, die immer wieder davon schwärmten, wollte ich mich nicht anschließen und zugeben dass die Bücher gut sind. Einfach als Trotz. Aber... nun ja, sie sind es. Jedenfalls bisland Teil 1.

Man muss noch kurz erwähnen, das ich schon den Film sah und beide Staffeln der Serie und irgendwie schon vorher alles über das Buch wusste, ob nun aus diesen beiden Elementen oder durch zahlreiche Unterhaltungen. Da gab es nicht mehr viel, was mich hätte überraschen können.

Vielleicht fand ich den Anfang auch grade deshalb etwas langweilig. Es ist so, als hätte man Game of Thrones schon zwanzig Mal geguckt und würde nun den ersten Teil lesen, der dafür bekannt ist, genau so zu sein, wie die erste Staffel der Serie. Deshalb fiel es mir am Anfang etwas schwer mich mitreißen zu lassen - ich hatte die ganze Handlung praktisch schon dreimal durchgekaut.

Ein kleines Problem stellte auch das Kopfkino da; ich jedenfalls hatte direkt meine süßen Schnuckel aus der Serie vor Augen, das Institut der Serie und alles andere. Da ist es etwas schwierig, sich im Kopf erstmal wieder umzugewöhnen und sich das Szenario im Buch neu vorzustellen und durch die "bekannte Serienversion" zu ersetzen, da sich das Buch ja sehr von der Serie unterscheidet. Ich würde also dringend empfehlen, erst Buch zu lesen und dann Serie oder Film zu sehen. Es ist einfacher, sich später an die Serie zu gewöhnen, als erst an die Serie und dann an das Buch.

Es hat mich knapp 200 Seiten gebraucht um kopflich auf das Buch umzusteigen. 200 Seiten, für die ich mehrere Tage brauchte. Die letzten 300 Seiten haben mich dann aber richtig mitgerissen und ich verschlang sie in einem Rutsch.

Der Schreibstil ist total angenehm zu lesen und die Story wirklich spannend. Die Idee gefällt mir richtig gut und alles in allem wirkt es super ausgearbeitet. Das Einzige Manko das mir einfallen würde, wäre, wie... normal mit Mundies (= einfache Menschen) umgegangen wird. Im Buch wird knappe 50x erwähnt das Irdische seit 100 Jahren das Institut nicht betreten haben und es voll unnormal wäre das Clary das Zweite Gesicht hat und man sie uuunbedingt zu Hodge bringen muss, um das zu klären, weil es eine Bedrohung sein könnte. Immerhin müsste man diese Welt unbedingt gemein halten.

Ah. Okay. Und genau dieser Person, die man erstmal aushorchen sollte und der man einprügeln sollte nichts zu erzählen, erzählt man einfach direkt die ganze Geschichte des Institus und der Schattenjäger. Klar. Alles voll geheim und so.

Das Alter der Charaktere hat mich auch etwas gestört, ich habe aber versucht zu ignorieren das die alle nichtmal legal Bier trinken dürften und habe einfach versucht mir vorzustellen, dass sie schon etwas älter wären.

Clary:
Ich muss sagen, das Clary mir überhaupt nicht auf den Keks ging oder sowas, wie es von vielen oft gesagt wird. Sie war ein angenehmer Charakter, klar, etwas... unüberlegt, aber hey, sie ist fünfzehn.

Jace:
Jace gefiel mir als Charakter aus gut, auch wenn er irgendwie ein arrogantes Arschloch ist. Aber irgendwie ist da echt Tiefe im Charakter. Das hat mir gefallen.

 
Spannungsbogen: 3,5/5 Federn
Charaktere: 4/5 Federn
Schreibstil: 4,5/5 Federn
Anfang: 3/5 Federn
Mitte: 4/5 Federn
Ende: 4/5 Federn
Cover: 2/5 Federn


Insgesamt hat mir das Buch echt ganz gut gefallen. An manchen Stellen hat es etwas geschwächelt und Eins, Zwei Dinge haben mir nicht so gut gefallen. Doch konnte es mich ab der Hälfte wirklich gespannt mitreißen und die Idee gefällt mir sehr. Bin schon gespannt auf die weiteren Teile!



Schon als Kind hat Cassandra Clare viel gelesen. Bücher waren ihre treuesten Begleiter in einer Zeit, in der ihre Eltern mit ihr durch die Welt zogen. Cassandra Clare lebte, noch bevor sie zehn Jahre alt war, in vielen Ländern, darunter die Schweiz, England und Frankreich. Nach dem College ging sie nach Los Angeles und New York, um für diverse Unterhaltungsmagazine zu schreiben. Die Welt von Britney Spears und Paris Hilton war jedoch nicht wirklich die ihre. 2004 begann Cassandra Clare ihren ersten Roman zu schreiben, inspiriert vom Bezirk Manhattan in ihrer Lieblingsstadt New York. Mit ihren „Chroniken der Unterwelt“ war sie schnell so erfolgreich, dass sie 2006 den Job als Societyreporterin an den Nagel hängen konnte. Heute lebt sie mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York.
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Kommentare:

  1. Eine wirklich schöne Rezi. Ich liebe die Serie und bin auf die Bücher gespannt. Hab sie alle im Regal stehen und hoffe, dass ich ganz bald Zeit haben werde, sie endlich zu lesen.#Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Meet&Greet.
    Liebe Grüße
    Martina Suhr

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  2. Wooop wooop, du hast es geschafft, ein Buch von ihr zu lesen, bevor du sie triffst :D.

    Ich find die deutschen Cover auch nicht so krass, aber die amerikanischen, die ich kenne, sind noch viiiiel schlimmer :D. Die sehen aus wie schlechte Erotikromane xD.

    Hahaha genau das ist mein Problem mit den GoT Büchern. Ich hab die Serie zwar nicht gesehen, aber mir wurde fast alles erzählt und dadurch waren meine beiden bisherigen Versuche, den ersten Band zu lesen, nicht sehr erfolgreich ^^. Das Buch ist natürlich viel detaillierter und es gibt da sicher neue
    Infos, auch wenn man die Serie kennt, aber es ist halt einfach deprimierend, wenn man liest und bei jeder Person denkt "stirbt", "auch tot", "tot", ... xD.

    Das Problem, dass man sich beim Lesen immer die Leute und Orte aus dem Film/der Serie vorstellt, kenne ich auch. Deshalb versuche ich auch immer, das Buch zuerst zu lesen.

    Ach ja, diese Momente, in denen Leuten das Geheimnis der Reihe (in dem Fall des Instituts und so) erzählt werden, sind eh immer etwas unlogisch. Die Leute glauben es zu schnell oder raffen gar nix oder die Leute plaudern ihre Geheimnisse zu schnell aus ^^.

    Hahahah dich hat echt gestört, dass die illegal Bier getrunken haben :D? Sag nicht, dass du das. Ke gemacht hast ^^? Solange die nicht mit 15 koksen oder so, find ich das noch recht authentisch ^^.

    Ich muss ja gestehen, das so ich die Reihe nie weitergelesen habe, obwohl ich Band 1 auch ziemlich gerne gelesen hab und die Idee voll gut fand. Muss ich vielleicht mal machen.

    Ich wünsche dir natürlich auch viel Spaß beim Meet & Greet!

    Liebe Grüße :)
    Charles

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    1. Die neuen englischen Cover gefallen mir richtig gut :D Wie die Alten aussehen, weiß ich gar nicht, hihi...

      Ja, das war echt schwierig. Besonders weil ich die Serie total liebe und die Bücher halt echt anders sind... meh. Bei Harry Potter ist es komischerweise ganz anders, da habe ich ja auch erst alle Filme gesehen und jetzt so langsam die Bücher. Aber ich finde, die Filme passen teilweise echt perfekt, es wurden nur viele Sachen nie mit reingenommen. So ist es nun, das Harry Potter im Buch genauso ist wie die Filme, aber... die Bücher mit halt extrainfos geben, die ich nie wusste. Das ist so toll! Als würde man noch unbekannte extended scenes sehen, haha.

      Nein, mich störte das Alter AN SICH halt sehr. Ich kann einfach keine Bücher lesen, wo die Charaktere unter 17/18 sind, weil ich dann immer denke: alter, du bist viel zu jung um das zu wissen und "ach, das ist eh keine wahre Liebe" und all sowas, weißt du? xD Kann dann die Lovestory und Co nicht ernstnehmen. Deshalb habe ich versucht es zu ignorieren :D

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  3. Ich bin ja mehr so der Typ, der manchmal zuerst gern den Film schaut und dann das Buch liest. Es fällt mir nämlich, obwohl ich eigentlich das Gegenteil behaupten würde, bisweilen schwer mir ein Bild von dem Charakter nur durch die Beschreibung zu machen. Ich hätte nie ein klares Bild von Jace bekommen, wenn ich nicht den Film geguckt hätte. Und seinen wir ehrlich, er ist der Beste <3 Nunja wobei ich den Serien-Jace mittlerweile auch nichtmehr so doof finde...aber Film-Jace ist nunmal einfach toll *schmacht*.

    Laura <3

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    1. Oh Gott, ich finde Film-Jace extrem schlecht xD Dafür finde ich die Seriencharaktere alle PERFEKT besetzt! Grade deshalb, weil ich sie alle so perfekt finde, ist es echt schwer, das ich diese perfekten Figuren aus dem Kopf vertreiben muss, da die Bücher echt so ganz anders sind ^^

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