† Buchrezi: Rebell - Gläserner Zorn

Ines Caranaubahx | 17 Mai 2017

 
Titel: Rebell - Gläserner Zorn
Reihe: Rebell
Autor: Mirjam H. Hüberli
Buchart: Taschenbuch
Genre: Fantasy
Teil: 1
Preis: 12,90€ {eBook: 3,99€}
Seiten: 260
Verlag: Drachenmond
Erscheinungsdatum: 18.Oktober.2016

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Ich weiß nicht wie lange ich schon um dieses Buch herumschleiche... wahrscheinlich ewig. Während mich Cover und Titel wirklich extrem ansprechen hatte ich immer etwas Angst, da der Klappentext für mich nicht so ansprechend war wie Cover und Titel. Nun gut, es sagt ja auch kaum irgendwas über das Buch aus. Aber ich wollte dem Buch dann einfach eine Chance geben.



Manche Träume entführen uns in eine Welt,
die wir noch nie zuvor betreten haben.
Und obwohl sie uns fremd ist,
kennt sie unsere Seele seit Hunderten von Jahren.

Mein Name ist Willow Parker. Eigentlich dachte ich immer, ich sei ein ganz normales Mädchen. Okay, nicht ganz normal, denn wer sieht schon in den Augen der andern deren eigenes Spiegelbild? Aber seit heute weiß ich nicht einmal mehr, was es bedeutet, normal zu sein...

 
 Zu Beginn hatte ich etwas Angst das Buch zu lesen. Ja, Angst. Da der Klappentext nicht so viel aussagt habe ich mir nur durch Aufmachung und Titel versucht mir vorzustellen wie die Handlung wohl sein würde, was letztendlich vielleicht ein Fehler war. Am Anfang war ich ein bisschen enttäuscht. Das Buch zog sich sehr und ich konnte kaum eine wirkliche Bindung aufbauen. Ich wartete die ganze Zeit auf einen Plottwist, auf irgendetwas das mich wirklich mitreißen würde.

Leider wartete der sehr lange auf sich. Irgendwann ab der Mitte gab es dann eben diesen Moment und es kam endlich Spannung auf. Ab eben diesem Moment habe ich das Buch auch wirklich schnell beenden können, während ich für den Anfang Ewigkeiten gebraucht hatte und mich durchkämpfen musste.

Leider konnte der Rest den Anfang nicht wett machen. Ich habe es wirklich versucht mich drauf einzulassen, allerdings konnte ich mich nie so richtig mit den Protagonisten und dem Schreibstil der Autorin anfreunden. Andauernd kam ich beim lesen ins stocken oder ärgerte mich über irgendwas. Zwar wurde das ganze zum Ende hin immer besser, aber so richtig überzeugen konnte es mich leider trotzdem nicht.

Willow:
Mit Willow konnte ich mich wirklich gar nicht anfreunden. Auf der einen Seite konnte ich sie nachvollziehen, auf der anderen Seite ging sie mir andauernd auf den Keks und konnte sie überhaupt nicht nachvollziehen. 

Bo:
Bo ist der einzige Charakter aus dem Buch den ich wirklich mochte. Es gab noch viele Charaktere mehr, aber nur Bo konnte mich irgendwie mitreißen. Ich wollte immer mehr von ihm erfahren und mit ihm erleben.

 
Spannung: 2,5/5 Federn
Charaktere: 2/5 Federn
Schreibstil: 3/5 Federn
Anfang: 2/5 Federn
Mitte: 3/5 Federn
Ende: 4,5/5 Federn
Cover: 4,5/5 Federn


Ich hatte mir wirklich mehr von dem Buch erhofft. Leider konnte mich das Buch erst ab der Mitte etwas begeistern, aber so richtig mitreißen konnte es mich trotzdem nicht. Den 2. Teil behalte ich allerdings trotzdem im Blick, da ich mir von eben diesem mehr erhoffe als von Teil 1.


Vor vielen Jahren erblickte Mirjam H. Hüberli, dicht gefolgt von ihrer Zwillingsschwester, in der schönen Schweiz das Licht der Welt. Da lebt sie auch heute noch, in luftiger Höhe zwischen grünen Wiesen und dunklen Wäldern. Erst während des Studiums zur Online-Redakteurin wurde ihr bewusst, was sie wirklich will. So beschloss sie, den Schritt aus dem stillen Schreibkämmerchen in die aktive Szene zu wagen, um das zu leben, was das Herz ihr zu flüstert: Eigene Geschichten schreiben.
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