Autoreninterview mit Amber Auburn ♥

Ines Caranaubahx | 27 Juli 2017
"Worte sind Magie, die jene verzaubern, die an sie glauben."

Amber Auburn ist das Pseudonym einer Fantasy-Autorin aus Berlin, die jede freie Minute zum Schreiben nutzt. Sie ist nicht nur leidenschaftliche Serien-Guckerin, sondern auch große Tierliebhaberin. Schon als Kind studierte sie bergeweise Bücher über Tierarten. Nun, mit der Gestaltwandler-Serie, erfüllt sie sich einen kleinen Traum und kann ihr Wissen endlich anwenden.

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Heute darf ich ein Interview mit der tollen und talentierten Selfpublisher-Autorin Amber Auburn führen. Spannende Fragen und genauso spannende Antworten erwarten euch! Ihr könnt übrigens grade den ersten Sammelband "Academy of Shapeshifters - Episode 1-4" bei mir auf dem Blog gewinnen. Hier geht es zum Gewinnspiel.


Erzähle uns etwas über dich. Woher kam die Idee zu deinem Pseudonym?

Ehrlich gesagt war das ein ziemlich witziger Zufall. Ich wollte ein Pseudonym haben, das mich irgendwie charakterisiert. Übersetzt bedeutet Amber Auburn: „Bernsteinfarben, goldbraun“, und passt somit perfekt zu meiner Haarfarbe. „Amber“ stand schon von Anfang an fest, da mir der Name einfach sehr gefällt. Die Idee zu „Auburn“ hatte mein Freund, der über eine Textstelle von Ed Sheerans „I see fire“ aus dem Hobbitfilm gestolpert ist. Da gibt es eine Zeile, die immer wiederkehrt: „Watch the flames burn on and on the mountain side“. Dieses „on and on“ klingt aber eigentlich nach „auburn on“, tja und so habe ich meinen Nachnamen bekommen :-D


Wann hast du begonnen eigene Ideen aufzuschreiben und Autorin werden zu wollen?

Damit habe ich schon sehr früh angefangen. Im Kindergarten konnte ich schon schreiben und habe mir Geschichten über Waldtiere (Füchse und Wildschweine) ausgedacht und aufgeschrieben. So richtig ernst wurde es, als ich mit 15 Jahren meine erste längere Geschichte für eine Freundin zum Geburtstag geschrieben habe. Tja und jetzt bin ich (fast) 30 und schreibe immer noch.


Wann und wie genau kamst du auf die Idee zu deiner erfolgreichen Academy of Shapeshifter-Reihe?

Das lässt sich nicht so genau beantworten. Ich glaube die erste Idee dazu hatte ich schon vor mehr als 15 Jahren. Gestaltwandler haben mich schon immer sehr interessiert und als großer Tierliebhaber habe ich mich viel über die verschiedenen Tierarten informiert und Bücher gewälzt. Vor allem Großkatzen haben es mir angetan. In meiner Oberschulzeit habe ich mir manchmal vorgestellt mich einfach mitten im Unterricht in einen schwarzen Panther zu verwandeln und abzuhauen. Leider hat das nie funktioniert ;-)
Da ich vor allem Jugendbücher lese und mir gerade Geschichten über Schulen für begabte Kinder gefallen, kam dann eines zum anderen. Und so wie es aussieht, bin ich mit meinen Vorlieben nicht alleine. Mich erreichen fast täglich Nachrichten von LeserInnen, die begeistert von der Idee der Gestaltwandler-Schule sind. Ich würde es auch lesen, wenn ich es nicht selbst geschrieben hätte ^_^


Deine Academy of Shapeshifter-Reihe hat mittlerweile schon 14 Teile. Gibt es einen bestimmten Grund, weshalb du die Bücher monatlich mit jeweils 70-100 Seiten veröffentlichst statt sie erst nach mehreren Monaten mit mehr Seiten zu veröffentlichen?

Da gibt es sogar mehrere Gründe. Zum Einen, habe ich selbst kaum Zeit zum Lesen und sehr lange Bücher liegen bei mir oft monatelang herum, bis ich sie beenden kann. Früher habe ich mir manchmal Groschenromane durchgelesen, eben weil es nur so kurze Hefte sind. Gefallen haben sie mir thematisch nicht, aber die Länge bzw. Kürze gefiel mir. So ein Büchlein zum Einstecken, für die Bahnfahrt, für Zwischendurch, für den Abend. Gleichzeitig bin ich aber auch ein bekennender TV-Serien-Junkie und liebe es, sehr lange Zeit mit meinen Lieblingscharakteren zu verbringen. Da war die Idee zu den monatlich erscheinenden Episoden geboren.


Welches der Cover deiner Academy of Shapeshifters-Reihe gefällt dir selbst am meisten?

Oh, das ist schwierig! Denn um ehrlich zu sein, finde ich sie alle super schön. Wenn ich mich aber für eines entscheiden müsste, dann wäre es wohl das der 13. Episode, wo Runa das Rabenmädchen auf dem Cover abgebildet ist. Mit diesem Mitternachtsblau ist es einfach ein Eye-Catcher.


Mittlerweile ist die erste Staffel mit 12 Bänden abgeschlossen. Behandelt die zweite Staffel ein anderes Thema, oder geht es direkt da weiter, wo Staffel 1 geendet hat?

Sowohl als auch. Die Handlung wird fortgeführt und Episode 13 knüpft direkt an das Ende von Episode 12 an, aber der Handlungsort verändert sich. Von der Akademie geht es nach draußen in die Welt, was schon ein Wechsel des Themas darstellt, finde ich.


Es ist schon mehr als ein Jahr her, seit der erste Teil der Reihe, „Fuchsrot“, erschienen ist. Ist schon geplant wie lange du die Reihe weiterschreiben wirst und wieviele Teile noch erscheinen werden?

Geplant sind noch 10 weitere Teile, so dass die zweite Staffel auch auf 12 Episoden kommt und es insgesamt 24 sind. Aber ich lasse mir das gerne offen, je nachdem, was für Ideen mich noch überfallen ;-)


Existieren im Moment noch weitere Ideen oder Pläne zu anderen Büchern, die nichts mit deiner ersten Reihe zu tun haben?

Natürlich. Ich habe viele Ideen, für Bücher, Trilogien und ganze Buch-Serien. Was und wann ich mich daran setze, hängt davon ab, wie lange die Shapeshifters-Reihe noch weitergeht. Aber meine Leser können beruhigt sein, wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere (wie es so schön heißt). 


Gibt es irgendwas, was du rückblickend auf deine Bücher oder deine Autorenkarriere anders gemacht hättest?

Nein! Auch wenn ich einige Tiefpunkte erlebt habe, bereue ich nichts. Ich schreibe was mir gefällt und kann mittlerweile sogar davon leben. Das ist mehr als ich mir all die Jahre gewünscht habe :-)


Super vielen Dank für das Interview, Amber! ♥

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