† Buchrezi: Räuberherz

Ines Caranaubahx | 29 Juli 2017

 
Titel: Räuberherz
Einzelband
Autor: Julianna Grohe
Buchart: Taschenbuch
Genre: Fantasy
Teil: 1
Preis: 14,90€
Seiten: 400
Verlag: Drachenmondverlag
Erscheinungsdatum: 8.7.2017

Kaufen?


Boah Leute, ihr wisst gar nicht wie mir einer abging als ich dieses Cover gesehen habe. Ich meine, die Cover des Verlages sind sowieso alle hammermäßig aber das? Das halt alles nochmal übertroffen. Und ja, das war auch vorneweg der größte Grund, warum ich es unbedingt haben musste. Ich war nie jemand der Bücher wegen ihrer Cover kaufte, aber hier musste das einfach sein. Das ging nicht anders.


Als wäre sie in eine schräge Version von „Die Schöne und das Biest“ geraten, findet sich Ella in der Villa eines reichen Mannes wieder. Statt jedoch mit tollen Kleidern und Schmuck verwöhnt zu werden, soll sie putzen, während ihr Entführer eine Traumfrau nach der anderen mit nach Hause bringt.

Welches Geheimnis verbirgt er? Weshalb sind manchmal Stimmen im Haus zu hören, obwohl niemand in der Nähe ist? Und warum gibt es diese seltsamen elektrischen Schläge, wenn sie aus Versehen seine Haut berührt?

Ella ahnt, dass seine Hartherzigkeit nichts als Fassade ist … doch was wird sie dahinter finden?
Vielleicht etwas viel Gefährlicheres?

 
Ehrlich gesagt weiß ich nicht so richtig, was ich zu dem Buch sagen soll. Auf der einen Seite hat es mir ganz gut gefallen, auf der anderen Seite fand ich es nicht ganz so spannend.

Das Buch war nicht schlecht, aber ich fand es auch nicht berauschend. Was ich toll fand waren die Charaktere! Ella war unglaublich gut ausgearbeitet, ebenso wie Crys. Auch fand ich die Idee der Geschichte richtig toll, sowie manche Einfälle die die Autorin gehabt hat. Beispielsweise das die Namen von Crys Freunden eine tiefere Bedeutung haben und, und, und.

Was mir leider nicht so richtig gefallen hat, war die Lovestory. Eigentlich mag ich es ja wenn die Lovestory etwas braucht um ins Rudern zu kommen, und auch hier fand ich es gut, ich fand es nur einfach vollkommen unnachvollziehbar. Irgendwann erfahren wir zwar mehr von Crys und ja, er hat auch Seiten die man lieben und toll finden kann und zum Ende hin fand ich ihn sogar sympathisch. Jedoch verliebt sich Ella schon in ihn, als er sie noch total schlecht behandelte, sie richtige Angst vor ihm hatte sowie kaum Zeit mit ihm verbracht hat und gesehen hat wie schlecht er seine Freundinnen behandelte. In meinem Kopf schwirrte deshalb die ganze Zeit der Begriff "Stockholm Syndrom" herum und irgendwie störte mich diese Beziehung ernorm, auch wenn sie am Ende gut ausging und ganz niedlich war.

Ich meine... später hat man auch gute Gründe Crys zu mögen, aber da Ella das schon getan hat bevor diese Dinge überhaupt zum Vorschein kamen, kann ich die Lovestory wegen ihrem unverständliche Urspung nicht ganz ernst nehmen.

Der roter Faden zog sich sehr durch das Buch und ich fand es wirklich toll geschrieben. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Die Geschichte ist nicht langweilig oder so, aber sie ist halt auch nicht so richtig spannend das man mitgesogen wird und unbedingt weiterlesen möchte. Ich hatte das Buch zwischenzeitlich sogar einige Tage einfach herumliegen ohne zu lesen, weil ich überhaupt keinen Drang verspürt habe weiterzulesen.

Die Idee hat mir an sich echt total gut gefallen, aber ich hätte mir mehr gewünscht. Eine spannende, herzzereißende Lovestory, mehr Spannung, das ich total mitgerissen werde... ich weiß nicht. Konnte mich leider nicht umhauen.

 
Spannungsbogen: 2/5 Federn
Charaktere: 3/5 Federn
Schreibstil: 3,5/5 Federn
Anfang: 4/5 Federn
Mitte: 2,5/5 Federn
Ende: 4/5 Federn
Cover: 5*/5 Federn


Zusammengefasst fand ich das Buch ganz okay. Es war nicht unbedingt schlecht, trotzdem hat es sich leider sehr gezogen und es wurde viel umschweift während es kaum Spannung gab. Deshalb vergebe ich auch nur 2,5 Federn - weil es die Mitte von 1 und 5 ist. Nicht richtig gut, aber auch nicht schlecht. Die Idee war gut, aber ich habe mehr erwartet.

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